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Zadar

Zadar bietet eine perfekte Kombination aus Kultur, Sightseeing, schönen Stränden und Erholung. Fast 80.000 Menschen leben hier.

Zadar ist die fünftgrößte Stadt Kroatiens und ein bedeutender Wirtschafts-, Kultur-, Bildungs- und Fremdenverkehrsmittelpunkt der norddalmatischen Region. Die Stadt kann auf eine 3000-jährige bewegte Geschichte zurückblicken.

Der wunderschöne Altstadtkomplex ist das absolute Highlight der Stadt und Dreh- und Angelpunkt des Stadtlebens. Bei einem Spaziergang durch die romantische Altstadt begibt man sich auf eine spannende Zeitreise durch die verschiedenen Zeitepochen und kann die Geschichte der Stadt hautnah erleben.

Die Altstadt empfängt ihre Besucher mit meterdicken, massiven Stadtmauern aus dem Mittelalter und ist getrennt von modernen Neustadtbereich. Bei einem Spaziergang durch die alten Gassen kann man noch heute zahlreiche Überreste römischer Bauwerke entdecken.

Im archäologischen Museum kann man zahlreiche bedeutende Fundstücke aus der römischen Zeit bestaunen, zum Beispiel Statuen des Imperators Oktavian Augustus und Tiberius aus dem 1. Jh.  oder liburnische Tongefäße aus dem 6. Jh. v. Chr.

Ein besonders schönes Highlight befindet sich an der Nordspitze der Uferpromenade. Hier wurden moderne Sehenswürdigkeiten wie die einzigartige Meeresorgel und der Gruß an die Sonne von kroatischen Künstlern geschaffen.

Ein Besuch Zadars gleicht einem „Museumsbesuch unter freiem Himmel“ und hält zahlreiche spannende architektonische Sehenswürdigkeiten bereit.

In der Altstadt kann man in gemütlichen Konobas (einheimische, urige Gaststätten) und Restaurants die dalmatische Küche genießen. Neben schmackhaften Fleischgerichten, fangfrischen Fisch und Meeresfrüchten kann man noch so manches leckere einheimische Gericht entdecken und probieren. Besonders lecker und erfrischend schmeckt dazu ein Glas Zutica (bekannter Weißwein von der Insel Pag).

Eine wunderbare Atmosphäre entwickelt die Altstadt von Zadar in den Abendstunden. Dann werden alle Sehenswürdigkeiten besonders angestrahlt und über der Stadt breitet sich der Hauch der Geschichte noch intensiver aus.

Ein sehr romantisches Schauspiel bieten auch die berühmten Sonnenuntergänge von Zadar. Wenn die Sonne langsam hinter der Unsel Ugljan versinkt und das Meer in eine glitzernde Oberfläche verwandelt, finden sich besonders viele Pärchen an der langen Uferpromenade ein und genießen das Schauspiel der Natur. Sogar Ernest Hemingway war begeistert von den Sonnenuntergängen bei seinem Besuch in Zadar.

Nachdem man den Sonnenuntergang genossen hat kann man den Abend ruhig ausklingen lassen oder man begibt sich in das turbulente Nachtleben von Zadar. Es warten Straßenkünstler, Tavernen und Diskotheken auf ihre Gäste. In den lauen Sommernächten sind die Straßen und Gassen bis weit nach Mitternacht belebt.

 

 

Sehenswürdigkeiten in Zadar

Antikes Forum

Den zentralen Raum bildet zweifellos das antike Forum aus vorchristlicher Zeit, welches erst im 3. Jh. n. Chr. seine endgültige Form erhielt. Heute ist es zu großen Teilen freigelegt. In der römischen Zeit bildete das Forum den Hauptplatz der Stadt. Das Steinpflaster umfasste einen 95 m langen und 45 m breiten Raum und war somit das größte Forum auf kroatischen Gebiet.

Das Forum war von monumentalen Säulenhalle umschlossen. Im Osten und Norden befanden sich Kaufläden und an der Südseite ragte eine große Stadtbasilika empor. Am Anfang des Forums standen zwei hohe Ziersäulen von denen heute noch eine erhalten ist. An der Westseite befand sich das Kapitolium. Hier stand ein römischer Tempel welcher den Göttern Juno, Jupiter und Mars gewidmet war. Die Tempelfront wurde von sechs schlanken Säulen getragen.

Heute kann man die Fundamente und  Bruchstücke mit architektonischen Verzierungen besichtigen. Diese bilden ein beeindruckendes Freilichtmuseum auf dem Platz von der Kirche Sv. Donat und dem Forum. Hier werden im Sommer oft Konzerte veranstaltet.

 

Kirche Sv. Donat

Das bekannteste mittelalterliche  Bauwerk von Zadar ist die Donatuskirche. Sie ist auch das Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche wurde im Mittelpunkt des Forums errichtet und birgt in ihren Fundamenten, Mauern, Verzierungen und Öffnungen zahlreiche architektonische Bruchstücke aus der Antike. Der Bau der Kirche begann im 8. Jh.

 

Erzbischöflicher Palast

Direkt an die Donatiuskirche lehnt sich der erzbischöfliche Palast aus dem 11. Jh. an. In den vergangen Jahrhunderten, besonders in den Zeiten der Romanik und Renaissance wurde der Palast mehrfach umgebaut. Vor dem Palast erstreckt sich der „Campo“, eine geräumige Fläche. Im Jahr 1565 bauten die Bewohner hier eine große Zisterne und ein Brunnen, welche aber im 2. Weltkrieg völlig zerstört wurden. Um diesen Platz herum entstanden im Laufe der Zeit zahlreiche Gebäude.

 

Archäologisches Museum

Das archäologische Museum in Zadar befindet sich in unmittelbarer Nähe der Marienkirche an der breiten Šimun-Kožičić-Promenade. Neben dem archäologischen Museum in Split ist es das zweitälteste Museum Kroatiens. Es vermittelt gute Einblicke in die Geschichte Kroatiens. So kann man z.B. Statuen der römischen Imperatoren Tiberius und Oktavian Augustus aus dem 1. Jh.  oder Tongefäße aus dem 6. Jh. v. Chr. neben vielen weiteren archäologischen Fundstücken besichtigen.

 

Kathedrale der Hl. Anastasia (Stošija)

Die Kathedrale der Heiligen Anastasia wurde im 12. und 13. Jh. im hochromantischen Stil erbaut. Sie ist die größte Kathedrale Dalmatiens. Unter dem Altarraum befindet sich eine dreischiffige Krypta aus dem 12. Jh.. In der Kapelle ist ein achteckiges romanisches Taufbecken aus dem 6. Jh. erhalten und in der Sakristei kann man ein Bodenmosaik besichtigen. Dabei handelt es sich um eine wertvolle Arbeit aus frühchristlicher Zeit.

 

Glockenturm

Direkt an der Kathedrale der Hl. Anastasia erhebt sich der imposante Glockenturm, im neo-romantischen Stil. Dieser wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jh., zu Zeiten des Erzbischofs Matteo Valaresso errichtet. Steigt man die Stufen des Glockenturms hinauf erwartet einen ein atemberaubender Ausblick auf Zadar und die blaue Adria.

 

Orthodoxe Elias-Kirche

Ganz in der Nähe des Domkomplexes befindet sich die orthodoxe Elias-Kirche. Sie wurde 1773 im Spätbarockstil erbaut Im Innenraum der Kirche wird eine wertvolle Ikonensammlung aus dem 16-18 Jh. aufbewahrt.  Der malerische Platz vor der Kirche wird im Westen von dem barocken Palast Janković, aus dem 17. Jh. abgeschlossen.

 

Marienkirche

Die zum Benediktinerkloster gehörende Marienkirche stammt aus dem Jahr 1066 n. Chr. und wurde von der Adligen Cirka, welche aus einer angesehenen Zadarer Patrizierfamilie stammte, gegründet. Vorher stand hier eine kleinere, nicht so große Kirche. Im 12. Jh. wurde zusätzlich der Glockenturm und ein Kapitular-Saal angebaut. An der Südseite kann man das Grab der im Jahre 1111 verstorbenen Ordensfrau Vekenega besichtigen. Dieses befindet sich in einer Nische der Kirche mit Sarkophag und romanischem Biforium. Aus dem Kapitular-Saal betritt man das erste Geschoss des Glockenturms. Der Glockenturm wurde 1105 vom ungarisch-kroatischen König Koloman in Auftrag gegeben, wovon Inschriften im Innenraum und am äußeren Teil des Gebäudes zeugen.

 

Kloster und die Kirche des Hl. Franziskus

Im nordwestlichen Teil von Zadar befinden sich das Kloster und die Kirche des Hl. Franziskus. Dieser Baukomplex stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jh. und wurde 1280 eingeweiht. Heute kann man hier einen Renaissance-Kreuzgang aus dem Jahr 1556 von den einheimischen Meistern Ivan Trifunić und Ivan Stijić besichtigen. Die Kirche genoss über viele Generationen ein hohes Ansehen und große Popularität bei den Bürgern Zadars.

 

Chrysogonos Kirche

Die Chrysogonos Kirche ist die Klosterkirche des Benediktinerklosters und trägt den Namen des Schutzheiligen von Zadar. Die Kirche wurde im romanischen Baustil erbaut und im Jahre 1175 eingeweiht. Im Altarraum steht der 1701 errichtete monumentale Hauptaltar mit den vier wertvollen Skulpturen, welche die Schutzheiligen von Zadar darstellen: Anastasia (Stošija), Zoilo, Chrysogonos (Kreševan) und Simeon (Šimun). Die Skulpturen sind aus weißem Mamor gefertigt.

 

Volksplatz Narodni Trg

Der heutige Volksplatz wird bereits im Mittelalter als Platea magna (Großer Platz) erwähnt. Der älteste erhaltene Bau an diesem Platz ist das aus dem 11. Jh. stammende Kirchlein des Hl. Laurentius, das man über das Café „Lovre“ am Gebäude der Stadtwache besichtigen kann. Die Große Stadtwache aus dem Jahr 1562, mit ihrer dekorativen Vorderansicht, befindet sich ebenfalls am Volksplatz. Das Gebäude hat einen großen Bogeneingang und auf jeder Seite ein monumentales Fenster.  Heute dient die Stadtwache als Ausstellungsraum. Gegenüber befindet sich die Stadtloggia aus dem 16. Jh. . Hier werden vor allem Werke der bildenden Kunst ausgestellt.

 

Festlandtor

Über das Festlandtor betritt man die Altstadt von Zadar. Es ist ein eindrucksvolles Werk der venezianischen Spätrenaissance und wurde 1543 vom berühmten Baumeister Michele Sanmicheli erbaut. Früher war es der Haupteingang in die Stadt. Das Tor wurde in Form eines klassischen Triumphbogens erbaut und zeichnet sich durch harmonische Proportionen und strenge Symmetrie aus. Es ist das wertvollste Baudenkmal aus der venezianischen Epoche in ganz Dalmatien.

 

Festungsanlage Forte

Südlich vom Festlandtor erstreckt sich die Festungsanlage Forte, welche um das Jahr 1567 erbaut wurde. Mit dem Bau der Festungsanlage wurde der alte Vorort – Varoš Svetog Martina – zerstört. Damals war die Festung durch Schutzgräben  vom Festland und der Stadt getrennt. Die Festung verfügte über eine eigene Zisterne und ein einstöckiges Gebäude, welches als Kaserne für die venezianische Kavallerie genutzt wurde. Heute befindet sich hier der große Stadtpark Vladimie-Nazor.

Meeresorgel

An der Nordspitze der Halbinsel von Zadar befindet sich die urbane Meeresorgel. Diese wird von den Wellen des Meeres gespielt. Sie wurde von dem Architekten Nikola Bašić 2005 entworfen und gebaut. Jährlich zieht sie unzählige Besucher an. Auf ca. 60 m erstrecken sich die Stufen der Meeresorgel und führen bis ins Meer. Die Meeresorgel besteht aus 35 Labiumen (Pfeifen), welche senkrecht am Ufer stehen. Durch den Druck der Wellen, und den dadurch entstehenden Luftdruck, erzeugen die Labiumen ein Naturorchester in 7 Akkorden und 5 Tönen.

 

Platz Gruß an die Sonne – Pozdrav Suncu

Gleich neben der Meeresorgel befindet sich der Platz Gruß an die Sonne. Er wurde ebenfalls von dem Architekten Nikola Bašić entworfen und besteht aus einer ca. 22 Meter großen Scheibe, welche aus 300 mehrschichtigen Glasplatten besteht. In den Abendstunden leuchtet der Gruß an die Sonnen in allen erdenklichen Farben und zusammen mit dem Sonnenuntergang bietet er seinen Besuchern ein spektakuläres Schauspiel der Farben.