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Wunderschönes Split – ein Palast für alle Welt

Aus dem einstigen Palast des Kaisers Diokletian wuchs Split.
Der Prachtbau ist bis heute ein lebendiges Zentrum der Altstadt.

Er kam von ganz unten und schaffte es bis nach ganz oben: der römische Kaiser aus Illyrien. Gaius Aurelius Valerius Diocletianus – bekannt auch als Diokletian. Er war vermutlich der Sohn  eines freigelassenen Sklaven und wuchs fünf Kilometer nördlich des heutigen Split in Salona auf. Damals Hauptstadt der römischen Provinz Dalmatia.

Diokletian, geboren um 245, diente sich zum Befehlshaber einer Gardeeinheit hoch und wurde 284 sogar zum römischen Kaiser berufen. Zum Ende seiner Regentschaft ließ er sich einen Palast in der Nähe seines Geburtsortes am Meer errichten. Der mächtige Komplex des Imperators entstand zwischen 295 und 305. Ein Zeugnis spätrömischer Baukunst, mit zwei Meter dicken Mauern, Pferdestallungen, Soldaten- und Dienstwohnräumen, kaiserlichen Gemächern und Thermen. Nach der Römerzeit wurde der Palast zu einer bewohnten Festung, welche sich immer wieder wandelte, den Einflüssen der Besatzer anpasste und viele bauliche Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte durchlief. Der Palast wurde ausgeraubt und neu belebt, aus Höfen wurden Straßen, Menschen zogen ein und betrieben Handel. Aus dem Palast wuchs die Stadt Split heran. Heute bilden die Palastreste den wunderschönen Altstadtkern Splits, vieles ist erhalten geblieben. In den Gassen liegen romatische Cafés, Restaurants und Boutiquen. Galerien verstecken sich in den beleuchteten Gängen, Winkeln und Innenhöfen. Ein höchst lebendiger Ort der Zeitgeschichte. Die UNESCO erklärte die historische Innenstadt Splits 1979 zum Weltkulturerbe.

Lebendiges Viertel – ein Palast für alle Welt

Das Peristyl ist ein zentraler Platz. Früher diente er als Zugang zum Sakralbereich mit den Tempeln der Venus und der Kybele. Heute ist er ein beliebter Treffpunkt von Künstlern, Musikern und Touristen.

Es gibt vier Zugänge zum Palast: das Gold-Tor im Norden, das Silber-Tor im Osten, das Messing-Tor im Süden und das Eisen-Tor im Westen. Der einstige Palast hatte die Form eines mächtigen Quadrats und war an jeder Seite mit einem großen Eingangsportal versehen. Heute bieten Straßenverkäufer am Ostportal ihre Waren feil.

Der Jupiter-Tempel befindet sich im westlichen Teil der Palastanlage. In seinem belebten Innenhof befinden sich heute viele Galerien, Bars und Restaurants.

Das Vestibül in der Nähe des Messing Tores kann heute noch bestaunt werden. Einst diente es als Zugang zu den Wohnstätten Diokletians.

Etwa in der Mitte der Palastanlage unmittelbar neben dem Peristyl befindet sich das Mausoleum und die beeindruckende Kathedrale Sv. Duje. Noch immer wunderbar erhalten sind die 800 Jahre alten handgeschnitzten Holztüren.

Die Fontäne in der Nähe des Augubio- und Cindro-Palastes wird von einem römischen Aquädukt gespeist und das Wasser ist heute noch trinkbar.