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Die Stadtmauer von Dubrovnik – Teil 1

b7Bei einem Besuch der Stadt Dubrovnik gehört ein Spaziergang auf der altehrwürdigen Stadtmauer fast schon zum Pflichtprogramm. Wer jedoch keinen Reiseführer vor Ort in Gebrauch nehmen möchte, sondern die Stadt auf eigene Faust erkunden will, der bekommt mit diesem Artikel einen ausführlichen Bericht, welcher Weg zu gehen ist um die außergewöhnlichsten und imposantesten Sehenswürdigkeiten nicht zu verpassen. Was nur wenige Kroatienurlauber wissen, ist, dass die gesamte rund 2 Kilometer lange, 25 Meter hohe und stellenweise 6 Meter dicke Stadtmauer auf ihrer gesamten Länge begehbar ist. Schon von außen wirken die beeindruckenden Forts und Türme, welche die Stadt in der kriegreichen Vergangenheit vor Eroberungen und fremden Streitkräften geschützt haben, einschüchternd.

Wer nun einen Rundgang dieses eindrucksvollen Bauwerkes starten möchte, der sollte beim Aufgang in der Nähe des großen Onofrio Brunnens beim Pile Stadttor starten. Die wuchtig wirkende Stadtmauer wird über eine verhältnismäßig äußerst steile Treppe bestiegen, bevor man direkt zu Beginn des Rundgangs schon den ersten wunderschönen Blick über die Dächer der malerischen Dubrovniker Altstadt schweifen lassen kann. Blickt man nun etwas genauer in Richtung Osten, so sieht man bereits die erste wirkliche Sehenswürdigkeit: das Franziskaner Kloser. Unmittelbar weiter hinten erhascht man als Besucher nun den eindrucksvollen Turm der Kathedrale Sv Gospa und den mit einer gewaltigen Uhr ausgerüsteten Turm am Ende der Stradun Richtung Osten.

b8Richtung Norden führen den Wanderer nun einige weitere Treppen und kleinere Stufen weiter nach oben. Das nächste erstrebenswerte Ziel ist der Minceta Turm, doch vorher ist es mehr als lohnenswert für Reisende, einen Blick zurück auf die wahrlich imposante Jesuitenkirche zu werden, welche sich im Südteil der altehrwürdigen Altstadt befundet. Ebenso kann der die Insel Lokrum in der Ferne erblick werden. Ein herrlicher Ausblick und definitiv die ein oder andere Minute des stillen Verweilens wert. Der Weg führt nun immer weiter Richtung Norden bis schließlich der Minceta Turm erreicht ist. Ein erstes Etappenziel möchte man sagen, denn von hier aus hat man als Urlauber einen wirklich einmaligen Blick über die Altstadt von Dubrovnik. Das Volkerkundemuseum mit dem Namen Rupe sticht hier als ganz besonders Bauwerk aus der Menge heraus, ebenso wie die schon eben angesprochene Jesuitenkirche, welche vom Minceta Turm um einiges besser zu betrachten ist. Ebenfalls interessant ist das Rathaus der Altstadt, sowie das Fort Sv Ivan, welcher hoch aus dem Hausermeer hervorsticht. Die weit entfernte Insel Lokrum ist auch zu erblicken.

Ist der Ausblick ausreichend genossen, so führt uns der Weg vom Minceta Turm nun weiter in Richtung Osten zum Fort Revelin. Das Ford befundet sich leider außerhalb der eigentlichen Stadtmauern und somit können Besucher ihn nicht direkt auf diesem Spaziergang erreichen, doch ein besuch im Fort Revelin ist mehr als lohnenswert und sollte deshalb unbedingt angetreten werden. Den kleinen Umweg gilt es in Kauf zu nehmen. Einige kleinere Treppen ebnen den Weg zum Fort und der da dieser im Allgemeinen bergab führt, werden Gelenke und Muskeln entlastet. Auf dem Weg zum Fort bieten sich diverse kleine aber sehenswerte Aussichtspunkte an, ebenso wie ein kleiner Laden. Kurz bevor das nächste Etappenziel erreicht ist, bietet sich ein weiterer schöner Ausblick auf den Uhrturm, den Turm der altehrwürdigen Kathedrale und den Turm der Sv Vlaho Kirche an. Nun führt der Weg weiter zum St. Lukas Turm, der im Nordosten der Stadtmauer steht, von dem aus wir mit einer Brücke zum Fort Revelin gelangen und einen prächtigen Blick auf die vielen Botte im alten Hafen der Stadt haben. Geht man nun noch einige Schritte weiter, so erhascht man einen schönen Blick auf einige Tische der Labirint Bar, die ebenfalls einen Besuch wert ist und von der man einen malerischen Ausblick auf den Stadthafeb hat. Ein Insider Tipp für die Gestaltung des Abends.

 

Der Rundkurs um die Stadtmauer findet im morgigen Artikel seine Fortführung.