Reisebericht Stadt Split
Reisebericht Split
In Dalmatien ist Split die wichtigste und auch größte Stadt, die vor allem von Kulturinteressierten besucht wird. Neben vielen Museen und Austeilungen, hat die Stadt noch viel mehr zu bieten. Das Nachtleben ist stark ausgeprägt und in den Sommermonaten, wo es den Anschein macht, dass die Sonne nie untergehen wird, gibt es viele Ausflugsmöglichkeiten. In Split gibt es vier Yachthäfen, für Besucher dürfte der Stadthafen am interessantesten sein. Von hier aus fahren die Fähren und Passagierschiffe ab und das Stadtzentrum ist ganz in der Nähe. Kleine Geschäfte bieten wunderschöne Souvenirs an, die an die schöne Zeit in der Stadt erinnern werden. Der Hafen, der sich am Diokletianpalast befindet besitzt eine traumhafte Uferpromenade, wo sich viele Bauten befinden, die schon mehrere Jahrhunderte alt sind. In dem Amüsierviertel Bacvice gibt es unzählige Clubs, Kinos und Cafés, in denen sich die östliche und die westliche Kultur mischen. In den Sommermonaten sollten Badesachen nicht fehlen. Nicht nur die kleinen Buchten in der Umgebung haben ihren Reiz, ein Ausflug mit dem Motorboot bietet die Möglichkeit, einen tollen Tag auf dem offenen Meer zu verbringen.

Diokletianpalast (Dioklecijanova palaca)
Split hat traumhafte Sehenswürdigkeiten. Sehr interessant dürfte da der Diokletianpalast sein, der 305 n. Chr. erbaut wurde. Das Gelände ist insgesamt 40.000 Quadratmeter groß und dessen Kellerräume sind bis heute erhalten geblieben. In Kroatien zählt dieses Gebäude, eine Mischung aus Festung und Villa, zu den besterhaltenen Bauwerken. Die 18 m hoch ummauerte 215m x 180m große Anlage wirkt wie ein antiker Militärstützpunkt. Einstmals bewohnte die Kaiserfamilie mit ihrem Hofstaat nur etwa ein Sechstel der Anlage im südlichen Teil. Der größere nördliche Teil diente als Kaserne und Verwaltungsgebäude. Hier befindet sich auch das Mausoleum in welchem Diokletian bestattet wurde. Die Gebäude im Nordteil waren schon damals räumlich von den sakralen und kaiserlichen Gebäuden im Südteil getrennt. Die kaiserlichen Gebäude und ein Großteil der Katakomben können besichtigt werden. Atemberaubend schöne Konzerte und antike Schauspiele vor historischer Kulisse laden zum Besuch ein. Der Diokletianpalast ist auch heute kein unberührtes Relikt vergangenen Ruhms, welches nur mit ehrfurchtsvollen Blicken betrachtet werden kann, sondern genau das, was es schon immer war: Ein Tummelplatz des Volkes. Besucher haben heutzutage die Möglichkeit, in dem Palast an unterschiedlichen Veranstaltungen, wie beispielsweise Konzerten, teilzunehmen. In den Katakomben werden heute Schmuck und Kunstwerke als Souvenirs zum Kauf angeboten. Darüber hinaus kann ein Museum aufgesucht werden, die Gemächer des Kaisers bestaunt und die Farbzeichnungen und Gibsmodelle besichtigt werden.
Ein weiteres Highlight ist das Seetor. Die Stadtmauer besitzt auf allen vier Seiten ein Tor, wovon nur eines in Richtung See führt. Hier scheint man eine kleine Zeitreise zu unternehmen. In den Abendstunden bieten Bars Live-Musik, wo Einheimische und Touristen einen schönen Abend verbringen können. So lernt der Besucher die Mentalität der Einwohner kennen und wird schnell das Gefühl bekommen, eine zweite Heimat zu haben. Split bietet seinen Besuchern eine wunderschöne Promenade, gesäumt von Palmen und blühenden Büschen. Hier kann man bei einem Spaziergang die beeindruckenden Reste der Mauern des berühmten Diokletianpalast und andererseits die Jachten und Boote bewundern und auf sich wirken lassen.
Der Säulenhof Peristyl besitzt alte Marmorsäulen und viele Bistros. Jeden Abend erscheint auf dem Balkon des Palastes ein Schauspieler in Caesaranrobe und macht damit die Theaterabende unvergesslich. An der Nordseite des Palastes wacht noch heute die 8 Meter hohe beeindruckende Bischofsstatue über den Park und das Eingangstor. Im Jahr 1929 wurde diese zu Ehren Gregors von Nin von dem Künstler Ivan Mestrovic gefertigt. Angeblich bringt es Glück den großen Zeh der Bischofsstatue zu berühren. Der große Zeh wurde über die Jahrzehnte schon so oft von Besuchern und Einheimischen berührt, dass dieser schon ganz blank poliert ist. Versuchen Sie selbst ihr Glück und berühren auch Sie wie unzählige andere vor Ihnen die Zeh des Bischofs.
Direkt gegenüber dem ehemaligen Mausoleums von Kaiser Diokletian steht die Taufkapelle Sveti Ivan (Hl. Johannes). Die faszinierende Deckenbemalung macht deutlich, wie wichtig schon damals dem Kaiser Diokletian sein heidnischer Glaube war. Doch diesen Namen trug die Kapelle nicht immer. Die Splitter Christen wollten dem in nichts nachstehen und ließen im 12. Jahrhundert ein Taufbecken anfertigen und aufstellen. Seitdem konkurriert die Deckenbemalung mit dem Taufbecken um die Wetter unter den beeindruckten Blicken der Besucher.
Kathedrale Sveti Duje (Sveti Duje)
Die älteste Kathedrale, die in Split steht, ist Sv. Duje und war früher das Mausoleum des Kaisers. Eine ägyptische Shinx, die am Portal steht, soll die Schätze im Inneren der Kathedrale schützen. Neben der Sakristei befindet sich eine Schatzkammer, wo Besucher bestickte Messgewänder und unterschiedliche Goldschmiedearbeiten besichtigen können. Betritt man die Kathedrale mit ihrem 3,7 Meter hohen Podest, sieht man unwillkürlich die Geschichte der Stadt Split an sich vorbei ziehen. Das Gebäude wird von einer Sphinx (einstmals waren es vier) bewacht. Der den Ägyptern zugetane Kaiser Diokletian ließ diese für sein Mausoleum aufstellen. Der Innenraum wird von 28 Bildnissen Jesu geschmückt, so wollten es die Christen, welche aus der Gruft ihres ehemaligen Kaisers im 7. Jahrhundert eine Kirche erbauten und sie dem Märtyrer und Bischof Domnius widmeten. Noch heute hängt ein Gemälde Diokletians und seiner Gattin Priska in der Kathedrale als Erinnerung an den einstigen Erbauer, welche im 10.Jahrhundert zu der Sveti Duje geweiht wurde. Bischöfe häuften darüber hinaus in den darauffolgenden Jahrhunderten wertvolle Kanzeln, Altäre und Statuen an, für die Schatzkammer wurden aus Gold geschmiedete sakrale Gegenstände und Roben aus mehreren Jahrhunderten gesammelt. Architektonisch zeugt die Kathedrale Sveti Duje noch heute von den baulichen Fähigkeiten der damaligen Architekten: Ein achteckiger Grundriss getragen von 24 Säulen, der Innenraum ist rund und mit verschiedenen Gesteinsarten gebaut. Bei einem Besuch von Split sollte man einen Besuch der Kathedrale unbedingt einplanen.
Wer sich nach Ruhe und Entspannung sehnt, sollte im Stadtpark eine Pause einlegen. Dieser ist heutzutage die “grüne Lunge” der Stadt und wird von Einheimischen und Touristen aufgesucht. Der großzügig angelegte Stadtpark mit Trimm-dich-Pfaden, schönen Wanderwegen, zahlreichen Aussichtspunkten und einem Zoo befindet sich auf der Halbinsel Marjan. Nicht einmal 15 Gehminuten vom pulsierenden Stadtzentrum entfernt. Besteigt man den 180 Meter hohen Gipfel des Telegrins erscheint einem die Hektik der Stadt meilenweit entfernt. Man genießt die Ruhe und dem wunderbaren Ausblick auf die plötzlich sichtbaren Gebirge Kozjak und Mosar, die faszinierende Buch und lauscht dem Grillenzirpen. Beim Abstieg aus der Natur können Sie sich in den ehemaligen Bauernsiedlungen ganz langsam wieder “assimilieren” und in das Großstadtleben zurückkehren. Neben Wanderungen gibt es hier einen Zoo, gepflegte Grünflächen, Spielplätze und “Trimm Dich”- Pfade für Abwechslung.

Toller Bericht, im Sommer hat Split wirklich den Anschein, dass die Sonne nie untergeht. Danke
[...] Plitvicer Seen kann man über die A1 Zagreb-Split schnell und bequem erreichen. Die Autobahn führt etwa 50 km westlich daran vorbei. Über die [...]